auch als Boylsches Gesetz bezeichnet
Logo_Physik_blau_160.jpgDas Volumen eines jeden Gases unter konstanter Temperatur verhält sich Das Gesetz von Boyle-Mariotte, auch Boyle-Mariottesches Gesetz oder Boyle-Mariotte-Gesetz, sagt aus, dass der Druck idealer Gase bei gleichbleibender Temperatur und gleichbleibender Stoffmenge indirekt proportional zum Volumen ist. Erhöht man den Druck auf ein Gaspaket, zieht sich dieses folglich zusammen. Veringert man den Druck, so dehnt es sich aus. Dieses Gesetz wurde kurz hintereinander und unabhängig von zwei Physikern entdeckt, dem Engländer Robert Boyle (1662) und dem Franzosen Edme Mariotte (1676):Für T = const und n = const gilt:  p1/p2 = V2/V1 Quelle: www.wikipedia.de . Eine komplizierte Art einen einfachen Sachverhalt zu erklären. Letztendlich bedeutet dieses Gesetz nur, dass sich mit einer Erhöhung des Drucks das Volumen verkleinern muss. Für uns Taucher ist dies von entscheidender Bedeutung, denn überall wo wir luftgefüllte Räume haben, wird das Volumen beim Abtauchen verringert und muss gegebenenfalls ausgeglichen werden. An der Wasseroberfläche (auf Meereshöhe) herrscht ungefähr ein Luftdruck von einem Bar. Beim Tauchen erhöht sich alle 10 Meter der Druck um ein weiteres Bar. Das Volumen muss sich also in einem abgeschlossenem Raum verkleinern. Auf 10 Meter Tiefe habe ich also einen Umgebungsdruck von 2 bar und somit ein Volumen von 50%. Tauche ich 10 Meter tiefer erhöht sich der Druck um ein weiteres Bar, jedoch wird diesmal das Volumen nicht halbiert bezogen auf die Oberfläche, sondern es liegt jetzt ein Drittel des Volumens vor (siehe Abbildung).
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