Nachttauchgang 07.11.2008 im Vierwaldtstädter See

B076513_240.jpgNach den kleinen aber für mich doch bedeutsamen Erfolgen mit der Makrofotografierei vom vorangegangenen Tauchgang wollte ich nun unbedingt dort anknüpfen.

Zumal die Sichtweiten momentan gut bis sehr gut in unseren Seen in der Schweiz sind. Somit entschlossen wir uns (Marc und ich), am Tauchplatz Vitznau in’s Wasser zu steigen und hoffentlich wieder mit guter Sicht angeben zu können. Und genau das taten wir dann auch.Dort angekommen war es schon dunkel und der Mond schien auf das Wasser. Einige Taucher waren auch schon vor uns dort. Aber das stört die Fische nicht wie man sieht.
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Dieser Tauchplatz ist bekannt für Fischreichtum, besonders bei Nachttauchgängen sind hier häufig Hechte anzutreffen. Dadurch, dass das Unterwassergelände hier relativ flach in den See abfällt, gibt es an diesem Tauchplatz weitläufige Seegraswiesen, die häufig von jungen Hechten als Kinderstube genutzt wird. Hier sollten wir also auch diesmal Hechterfolg haben. So unsere Hoffnung.
Und wie man sieht, wurde diese Hoffnung auch belohnt.
Einfach sensationell, wenn man so ruhig auf gerade mal 6-7m Tiefe ganz gemütlich und entspannt diese Raubfische in Ruhe beobachten kann, wie sie teilweise aus Neugier doch sehr nah herankommen und keinerlei Scheu zeigen. Einfach Klasse. Der eine Kerl kam dann so schnell näher, dass der Fokus gar nicht so schnell folgen konnte und damit die Aufnahme leider etwas unscharf wurde (Bild rechts im oberen Bilderblock). Aber egal – das Erlebnis zählt. Im weiteren Tauchgangsverlauf gingen wir dann etwas auf Tiefe und trafen jede Menge auf dem Boden vor sich hindösende Eglis und ein paar Trüschen. Die Sicht war zwar nicht ganz so brilliant wie am Wochenende zuvor, aber immer noch für unsere Tauchverhältnisse recht gut. So konnten wir im Scheinwerferlicht teilweise vollständig die im Laufe der Zeit aufgebauten Gesteinsformationen in Ihrer Gesamtheit erkennen. Leider reichte dann diese Sicht nicht mehr für ein aussagekräftiges Foto.Angekommen an einem markanten grossen Felsbrocken mit Überhang legten wir noch ein paar Meter in der Tiefe zu und konnten die fast korallenartig anmutenden Algengebilde an dieser Felsformation betrachten. Hier ein paar Fotos auch davon.
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Nun ja, irgendwann beginnt dann auch wieder der Aufstieg. Bei 34m machten wir kehrt und stiegen langsam auf, verweilten dann noch einige Zeit in der Flachwasserzone (besonders ich mit meinem Spielzeug) und tauschte einige „Gedanken“ mit juvenilen Hechten aus.
Schöner Tauchgang und immer wieder ein Erlebnis hier zu tauchen.

Bis bald

Euer Sharky