UW-Photodays 09.-11.10.2009
logo_nautilus.jpg...das Ereignis der besonderen Art Ausnahmsweise geht es bei diesem Event nicht direkt um’s Tauchen, sondern um das Drum Herum. In diesem Fall um PA110121_160.jpgdas Thema Unterwasserfotografie.So begab es sich, dass es da zwei Verursacher gibt, die sich mit entschlossenem Willen für dieses Event eingesetzt haben und es auch zu einem äusserst erfolgreichen werden liessen. Armin Leeb (rechts im Bild) und Harald Slauschek (links im Bild) mit www.nautilus.at und www.h2o-photography.com . Bemerkenswert ist auch die Unterstützung von offizieller Seite für einen solchen Event, dem "Tauchkompetenzzentrum Attersee" , siehe auch www.atterseediving.com. Euch gebührt nicht nur Maximum Respekt, sondern auch ein grosses Dankeschön. Warum? Ganz einfach. Weil es um das Thema Tauchen herum derart viele Spezialthemen und nur wenige Veranstaltungen gibt, weil Keiner sich diese Arbeit aufbürden will. Um das mal deutlich zu sagen. Das verdient Anerkennung.Somit reiste ich einen Tag vor Beginn dieser drei Tage an, an denen sich nur Gleichgesinnte ausschliesslich nur mit dem Thema Unterwasserfotografie beschäftigten. Für mich als ambitionierter Hobbyknipser ein perfektes Forum, um Tipps und Tricks zu bekommen,Erfahrungen auszutauschen und auch mal einen Schnack mit Profifotografen halten zu können. Daher war die Neugier bei mir geweckt, die Anmeldung abgeschickt und nach ein paar Tagen kam dann auch die Anmeldebestätigung von Armin zurück. Noch schnell zum Gesundheitscheck, Kamera aufladen, Tauchgerödel in’s Auto und los geht’s. Am wunderschön gelegenen Attersee angekommen muss man erst einmal die ganze Kulisse auf sich wirken lassen.
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Echt toll. Dann natürlich gleich mal hin zur Tauchbasis und einchecken. Alles Easy, Alle freundlich und hilfsbereit. Bemerkenswert ist auch die Infrastruktur, die man hier als Taucher antrifft. Tauchinfotafeln an so gut wie jedem Tauchplatz, Parkplätze und WC runden das taucherfreundliche Bild ab. Beim genaueren Studium der Agenda, fiel selbst mir dann schnell auf, dass es anstrengende und intensive Tage geben wird.
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Die Themen waren knackig und sehr interessant gewählt. Als da waren neben den Vorträgen der Hersteller, welche die Photodays aktiv unterstützt haben, natürlich auch die konkreten UW-Fotografie-Themen wie
  • „Halb-und Halb-Fotografie“
  • „Blitztechniken“
  • „Fisheye- und Weitwinkelfotografie“
  • „Flusstauchen“
  • Natürlich sind von Teilnehmer zu Teilnehmer die Erwartungen an solch eine Veranstaltung sehr unterschiedlich. Ich persönlich erhoffte mir aktiven Erfahrungsaustausch und praktische Tipps beim Fotografieren unter Wasser, sowie eine entsprechende Auswertung zu den Übungsergebnissen.
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    Dieser Erwartungshorizont wurde restlos erfüllt. Ich für meinen Teil habe dabei sehr viel über meine eigene Kamera lernen und ausprobieren dürfen. Dabei wurde mir schnell klar, dass ich noch sehr viel über die Grundlagen des Fotografierens lernen werde, bis ich selber einmal „anständige“ Bilder aufnehmen kann. Na gut, ganz so schlecht bin ich nun auch nicht, aber hier teilweise in den Workshops als Übungsergebnisse vorgezeigt wurde war schon hitverdächtig. Da schaute ich dann doch recht neidisch drein. Aber Schuld ist dann sowieso die Kamera. Hier ein paar Eindrücke von meinen Fotografie-Künsten beim Thema „Halb und Halb“. Ich gebe es ja zu – die Ergebnisse sind noch steigerungsfähig. Von anfänglich nichts bis ...na ja... immerhin. 
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Immerhin waren die Ergebnisse beim Flusstauchen dann doch etwas besser, wenngleich auch hier noch Entwicklungspotenzial besteht. Auch beim Schirm aufspannen, wie man sieht. 
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Zugegeben, der Tagesablauf aller drei Tage war mit den Vorträgen und Workshops sehr dicht gehalten. Allerdings sind dann auch die angesetzten drei Tage gerade richtig, denn mehr als drei Tage Intensivtraining verträgt es aus meiner Sicht nicht. Abgerundet wurde der ehrgeizige Zeitplan dann am Abend mit einem gemeinsamen Nachtessen. Auch hier wurde weiter fleissig gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht. Zumal die Veranstaltung mit mehr als vierzig (!) Teilnehmern eine beachtliche Grösse vorzuweisen hatte. Hier noch ein paar Eindrücke vom Attersee:
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Das bedeutet dann ja auch, dass der Bedarf ganz klar vorhanden ist. Also weitermachen, Harald und Armin.
Nicht zuletzt gebe ich auch gerne zu, dass es ein Erlebnis der besonderen Art für mich war, auch einmal einige der doch recht bekannten „Grössen“ in der Unterwasserfotografie persönlich kennenzulernen. Als da waren:Norbert Probst, Gerald Nowak, Walter Drechsler, Bertl Apfelthaler, Gerald Kapfer, Harald Hois und Harald Slauschek. Jeder Taucher, der auch einschlägige Fachliteratur liest, „stolpert“ irgendwann über mindestens einen dieser Profis oder sieht das eine oder andere Foto von ihnen. Toll gemacht mit sehr viel Fleiss und Engagement. Kompliment an Armin und Harald.
Danke an die Workshopleiter und Danke an die unerreichte Gastfreundschaft in Österreich. 

weitere Bilder findet Ihr in der Bildergalerie "Gewässer Österreichs".

sharky