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Tauchen im Tessin = Flusstauchen vom Feinsten Drucken E-Mail
Logo_schweizerkreuz_50.jpgVerzasca, Maggia und Co ist Flusstauchen der Extraklasse

 

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Tauchplatz 1: „Amslerbecken“
Von Gordola und Tenero kommend fährt man die schmale und kurvenreiche Strasse hinauf in’s Verzasca-Tal in Richtung Lavertezzo. Nach dem malerischen Dorf San Bartolomeo erreicht man nach ca. 1-2 km eine Notrufsäule. Kurz danach kann man auf der rechten Strassenseite parken. Leider sind die Parkplätze wie fast überall im Verzasca-Tal sehr begrenzt. Es empfiehlt sich, diesen Tauchplatz entweder zeitig am Morgen oder am späten Nachmittag aufzusuchen, da nur wenige Fahrzeuge hier Platz haben und keine Ausweichparkplätze bestehen. Auf der linken Strassenseite führt ein kleiner Trampelpfad  hinab zur Verzasca. Es empfiehlt sich, den Weg vorher einmal abzugehen, um die Situation besser einschätzen zu können. Grundsätzlich gilt auch bei diesem Ab- bzw. Aufstieg Vorsicht auf den Steinen – Rutschgefahr. Und beim Einstieg sind Sicherungsleinen dringend angeraten. Das „Becken“ selbst ist relativ breit, bis ca. 10m tief, je nach Wasserstand und zieht sich ca. 150m in die Länge. Die Felsschluchten sind beeindruckende ausgewaschene Granitfelsen, die in der Sonne glitzern.

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Tauchplatz 2: „Posse 1“
Von Gordola und Tenero kommend fährt man die schmale und kurvenreiche Strasse hinauf in’s Verzasca-Tal in Richtung Lavertezzo, genau gleiche Strecke wie für Tauchplatz 1. Am Restaurant „Posse“ ist auf der linken Seite ein grosser Parkplatz. Es empfiehlt sich, im Restaurant um Parkerlaubnis zu bitten. Zum Tauchplatz selber läuft man am Beginn des Parkplatzes ca. 20m der Strasse entlang. Die Leitplanken sind an einer Stelle unterbrochen. Dort beginnt der Weg hinab zur Verzasca. Auch hier empfiehlt es sich, den Weg vorher einmal abzulaufen, um die Situation richtig einschätzen zu können. Auch gilt die dringende Empfehlung für eine Sicherungsleine, denn unterhalb des Einstiegs beginnt bereits das Wildwasser mit mehreren kleinen und grösseren Wasserfällen. Man taucht gegen die Strömung flussaufwärts. Die Felsschlucht hier ist ca. 100m lang und bis ca. 12m tief, je nach Wasserstand. Die Tauchflaschen können im Restaurante „Posse“ gegenüber des Parkplatzes  aufgefüllt werden.

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Tauchplatz 3: „Posse 2“
Vom gleichen Parkplatz vor dem Restaurant „Posse“ aus erreicht man den Tauchplatz
 „Posse 2“. Der Weg hinab zur Verzasca befindet sich im oberen Bereich des Parkplatzes, welcher am Ende über eine Eisenleiter passiert werden muss (siehe Bild rechts). Vorsicht Rutschgefahr! Wie bei den vorher beschriebenen Tauchplätzen ist auch hier die Sicherheitsleine dringend angeraten. Man taucht flussaufwärts gegen die Strömung direkt unter der hoch gelegenen Brücke hindurch bis zum Wasserfall. In diesem Bereich ist die Strömung dann schon erheblich. Die Maximaltiefe liegt bei ca. 7m. Einmalig ausgewaschene Felswände aus Granit machen auch diesen Tauchplatz zu etwas Besonderem. Hinweis: unter „Tauchreisen 2006“ und in der Bildergalerie „Schweizer Impressionen“ findet sich umfangreiches Bildmaterial.

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Tauchplatz 4: „Römerbrücke“
Fährt man die gleiche Strasse ein paar Hundert Meter weiter in’s Tal hinauf, befinden sich am Ortsausgang von Lavertezzo links und rechts gebührenpflichtige Parkplätze. Die Brücke über der Verzasca ist schon von weitem sichtbar. Die Gebührenpflicht ist hier absolut ernst zu nehmen, da sonst der geplante Tauchgang schnell teuer werden kann. Da dieser Platz recht stark auch von Touristen frequentiert wird, ist ein Tauchgang zeitig am Morgen oder am späten Nachmittag empfehlenswert. Weniger, wegen der begrenzten Anzahl Parkplätze doch vielmehr, dass man einen der Brücke nähergelegenen Parkplatz erwischt. Sonst muss das Material unter Umständen recht weit und kräftezehrend getragen werden. Der Einstieg erfolgt auf der anderen Flussseite, links unterhalb der Brücke. Also alles Material über die Brücke und anschliessend über die eindrucksvoll ausgewaschenen Granitfelsen hinabsteigen zum Fluss. Auch hier gilt absolute Vorsicht beim Laufen – Rutschgefahr!

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Der Einstieg erfolgt im flachen Wasser (Bild Mitte). Getaucht wird flussaufwärts in Richtung Brücke (Bild rechts). Unter der Brücke wird der Fluss schmaler und damit steigt die Strömungsgeschwindigkeit. Zum Festhalten gibt es hier dann meist nichts mehr, also am besten noch vorher etwas Ballast aufnehmen. Unterhalb der Brücke ist das Gestein aalglatt ausgewaschen und man sucht vergeblich nach einer Felsspalte oder ähnlichem. Keine Kraft verschleudern – nach der Brücke sind vielleicht noch ca. 20m betauchbar, dann ist ohnehin Schluss. Auch hier soll der Hinweis zur Sicherungsleine nicht fehlen, zumal der Ein- bzw. Ausstieg sehr nahe an einer Engstelle mit hoher Strömungsgeschwindigkeit liegt (siehe Bild Links und Mitte). Einmal von dieser erfasst gibt es Beulen, vielleicht sogar Knochenbrüche und das muss nicht sein. Also schön aufpassen und den Ausstieg nicht verpassen.


Hinweis:  Dies sind natürlich längst nicht alle betauchbaren Plätze der Verzasca. Ich habe mich hier aber auf die wichtigsten und bekanntesten beschränkt. Wenn ihr mehr Bildmaterial zur fantastischen und einmaligen Unterwasserwelt dieser Tauchregion sehen möchtet, findet ihr mehr Bilder in der Bildergalerie im Album "Schweizer Impressionen" und in der Rubrik "Tauchreisen 2006" .

 

Viel Spass beim Stöbern.
Euer
Sharky

 
 

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